Presse
 

Kölnische Rundschau vom 21.06.2008
Sonne scheint in die Klassen


 

 

Kölner Stadt-Anzeiger vom 21.06.2008
Viel Licht, wenig Energie


 
 

Kölner Stadtanzeiger

Neubau der Rheinschule rückt näher
VON CLAUDIA FREYTAG, 25.07.02, 18:13h


Wenn die neue Rheinschule mit Mehrzweckhalle an der Straße Kreuz-Knippchen gebaut wird, sollen die Anwohner von Lärm so weit wie möglich geschützt werden.
Wesseling - Bei der Bürgeranhörung im Rathaus berichtete Bauamtsleiterin Ursula Schneider den rund 40 Bürgern, dass die Besucher nach Abendveranstaltungen nicht über Kreuz-Knippchen, sondern nach Norden über den Grofer Weg zur Willy-Brandt-Straße fahren sollen. Kreuz-Knippchen soll dann mit Pollern gesperrt werden. Der Grofer Weg, der jetzt etwa fünf Meter breit sei, müsse dann wahrscheinlich verbreitet werden, sagte Schneider: „Diese Detailfragen sind allerdings noch nicht geklärt.“

Wie berichtet, soll der Schulneubau mit Mehrzweckhalle das bisher geplante Vereinsheim ersetzen. In der Halle sollen bis zu 500 Besucher Platz finden. Die Anhörung bezog sich allerdings noch nicht auf den Bau selbst, sondern lediglich auf die Planung für das Gebiet, den Bebauungsplan. Dieser soll nun offen gelegt werden, so dass jeder Anregungen und Bedenken vorbringen kann. Das wird vermutlich im Herbst geschehen. Auch die betroffenen Behörden werden um ihre Meinung gebeten. Alle in der Frist eingegangenen Anregungen werden vom Rat diskutiert, bevor der Bebauungsplan endgültig beschlossen wird. Erst dann kann die eigentliche Konzeption der Schule beginnen.

„Froh, wenn was kommt“

„Seit 20 Jahren steht das Vereinsheim nun an“, sagte Ortsausschussvorsitzender Theo Fuhs lakonisch, „wir sind froh, wenn was kommt. Schließlich ist schon oft etwas angekündigt worden, aber nie ist was passiert.“ Noch rund zwei Jahre solle es dauern, bis der Neubau endgültig stehe.

Jetzt wollen die elf Vereine, die dem Ortsausschuss angehören, sich noch einmal zusammensetzen und über den Platzbedarf beraten. Ideal wäre es, sagte Fuhs, wenn es für jeden Verein einen Raum gäbe, „wo man Noten aufbewahren und auch proben kann“. Für die Musikfreunde Urfeld sei es besonders wichtig, mit der Mehrzweckhalle die Möglichkeit für Konzerte zu haben.

Hielten sich in der Anhörung die kritischen Fragen auch in Grenzen, so ist der Schulneubau in der Politik umstritten. Der Schallgutachter hatte in einer Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses zwar betont, der Bau sei bedenkenlos möglich. Die Sozialdemokraten bezweifeln allerdings, dass es trotz der Neubaugebiete in Wesseling Bedarf für mehr Schulraum gebe - zumal erst vor fünf Jahren ein zusätzlicher Bau für die Rheinschule errichtet worden sei. Zumindest der Schulentwicklungsplan für die nächsten fünf Jahre weise einen solchen Bedarf überhaupt nicht aus.

 

Kölner Stadtanzeiger

Neue Rheinschule bleibt in der Diskussion
VON CLAUDIA FREYTAG, 22.11.02, 07:01h


In drei Fachausschüssen wird jetzt wieder über die Pläne zum Neubau der Rheinschule diskutiert.
Wesseling - Neues hatte Bürgermeister Günter Ditgens, gleichzeitig Schuldezernent, in der Sitzung des Schulausschusses am Mittwoch allerdings nicht zu berichten. Zuerst einmal müsse das Baurecht hergestellt sein. Mit dieser Einschränkung hatte er auch tags zuvor in der Ratssitzung bei der Vorstellung des Haushaltsentwurfs die künftigen Bauschritte skizziert: Im kommenden Jahr soll erst einmal die Sporthalle gebaut werden, erst dann die Schule - damit könne man die Kosten über mehr als ein Haushaltsjahr strecken. Der Flächennutzungsplan, der das nötige Baurecht herstellen würde, ist allerdings noch nicht beschlossen, sondern kann noch eingesehen werden. Gestern machte das Lehrerkollegium der Rheinschule von dieser Möglichkeit Gebrauch.

An der Grundschule sieht man der Entwicklung gelassen entgegen. Zwar sei er bisher nicht unmittelbar in die inhaltlichen Fragen einbezogen worden, sagte Schulleiter Bernd Esser. Doch nach Gesprächen mit Ditgens gehe er davon aus, dass dies sich ändere, sobald die Pläne konkret würden: „Wir gehen diesen Weg mit.“ Die neue Rheinschule mit Sporthalle an der Straße Kreuzknippchen wäre der lang ersehnte Kompromiss mit den Urfelder Vereinen, die seit mehr als 20 Jahren um ein eigenes Vereinsheim kämpfen und die die Halle und die Schulräume mitnutzen könnten.

Die SPD-Fraktion hatte bereits mehrfach kritisiert, dass die betroffenen Fachausschüsse - also Schul-, Sport- und Kulturausschuss - bislang nicht zum Thema gehört worden seien, und hat das Thema daher auf alle Tagesordnungen gesetzt. Der Sportausschuss tagt am kommenden Dienstag, der Kulturausschuss am Donnerstag, jeweils um 18 Uhr im Rathaus.

 
 
 
 

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