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Projektbeschreibung
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Das neue Rheinschulgebäude wurde zu Beginn dieses Schuljahres in Betrieb genommen. Mit dem Neubau hat die Stadt Wesseling ein Gebäude gebaut, dass sich auf dem neuesten Stand der Technik befindet und nach energetisches Gesichtspunkten gebaut wurde.
1. Technische Ausstattung der Schule:Die Planung der Technischen Gebäudeausrüstung erfolgte nach energetischen Gesichtspunkten nach dem neuesten Stand der Technik. Die gesamten Haustechnischen Anlagen wurden vom Ingenieurbüro Frass & Partner in Köln geplant. Text von: Dipl. Ing. B. Frass, Ing. Büro Frass & Partner
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2. Einbeziehung der Schule:Als die Stadt Wesseling signalisierte, dass eine hohe Investition in den Umbau unseres alten Schulgebäudes nicht mehr lohne und statt dessen ein Neubau favorisiert werde, machte sich zunächst emotionale Enttäuschung und Trauer breit. So hat doch das alte Schulgebäude, unmittelbar am Rheinufer gelegen, trotz vielerlei Beeinträchtigungen, die es immer zu kompensieren galt, einen hohen Identifikationswert für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie die gesamte Dorfgemeinschaft. Daher stand sehr bald fest, dass bei einem Neubau an anderer Stelle der Name der Schule erhalten bleiben solle um die gewachsenen Beziehungen und Identifikationen mehrerer Generationen mit dieser Schule zu erhalten und mitzunehmen. Ebenso schnell wurde deutlich, dass ein Neubau der Schule die einmalige Chance bietet, mit den Schülerinnen und Schülern und allen weiteren in die Schule eingebundenen Personen und Gremien an einem realen Projekt von besonderer Größenordnung und Tragweite intensive Lern-, Gestaltungs- und Entscheidungsprozesse aktiv mittragen und durchlaufen zu können. Der Schulneubau sollte nicht "über uns kommen", sondern wir wollten unser Wissen, unsere Interessen, unsere Erfahrungen, unseren Weitblick und die pädagogischen Leitbilder unseres Schulprogramms einbringen und damit Planungsprozesse, Entscheidungsprozesse und den Ausführungsprozess aktiv begleiten.
So wurden viele Gespräche im Sinne eines ersten ergebnisoffenen Gedankenaustauschs geführt zwischen Schulleitung und Verwaltung sowie Schulleitung und Vertretern der Politik. Es wurden frühzeitig Schulpflegschaft und Schulkonferenz informiert und in den Meinungsbildungsprozess einbezogen. Es wurden den Mitgliedern sowie der gesamten Elternschaft der Schule Fachinformationen sowie Internetadressen zum Thema "Schulbau" und "Pädagogische Architektur" übermittelt, um sich eine Wissensbasis in der Sache verschaffen zu können. In allen Klassen wurde das Thema "Schulneubau" zum Unterrichtsgegenstand, um den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten konstruktiven Beratens und Mitwirkens zu eröffnen. Alle Meinungen und Vorschläge der Kinder werden in einem gebundenen, vom Förderverein finanzierten Heft gesammelt und den Entscheidungsträgern in der Kommune übermittelt. VertreterInnen der Elternschaft und des Kollegiums nahmen als Zuschauer an betreffenden Rats- und Ausschusssitzungen teil und brachten sich ein in eine öffentliche Fraktionsveranstaltung vor Ort. Eine Delegation des Lehrerkollegiums trat in einen offenen Gedankenaustausch mit den Spitzen der Verwaltung. Eine Delegation von Mitgliedern des Lehrerkollegiums und der Schulkonferenz besuchte beispielhafte Schulneubauten und führte dort Informationsgespräche. Auf der Internetseite des Stadtteils wurde eine Diskussionsplattform zum Thema "Schulneubau" eingerichtet. Damit vor allem die originären Bedürfnisse
von Kindern und einer zukunftsweisenden Pädagogik deutlich fokussiert
werden, führte der Förderverein der Schule eine Podiumsdiskussion
mit FachvertreterInnen durch. Auf der Homepage der Rheinschule wird das Projekt dargestellt und fortlaufend begleitet. Für die Rheinschule Bernd Esser |
Film zur Grundsteinlegung: Bei Youtube Rheinschule eingeben! Film Einweihung: http://www.wesseling.de/stadtinfos/wesseling-tv/ (Dann unter Einweihung Rheinschule) Es ist eine moderne Schule entstanden, die nicht nur auf dem modernsten technischen Stand ist sondern in der wir Lehrerinnen sowie Schüler und Schülerinnen gerne lehren und Lernen! Es ist etwas ganz besonderes, dass wir miterleben durften, dass LehrerInnen, Betreuerinnen und Schüler und Schülerinnen in die Planung einer Schule eingebunden waren. Catharina Schwarz, Rektorin |